Modellexperiment zur zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Untersuchung des zukünftigen Lastausgleichs im Stromsystem

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Christian Bussar

Abteilungsleiter NIS

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Die Ziele des Modellexperiments FlexMex sind einerseits die systematische Bewertung verschiedener Modellierungsansätze von Energiesystemmodellen und anderseits die Quantifizierung von Modellunsicherheiten auf Grundlage von Ensemblerechnungen. Dabei werden vielversprechende Modellansätze einer zeitlich und räumlich aufgelösten Analyse zukünftiger Stromversorgungen in Deutschland mit einem systematischen Ansatz miteinander verglichen. Die Fokussierung des ersten Teils des Modellexperiments auf einzelne Technologien erlaubt den Vergleich der bisherigen Ansätze zur Technologieabbildung und ermöglicht fundierte Schlussfolgerungen für die Erweiterung des Umfangs und ggf. der Auflösung und Charakterisierung der betrachteten Technologien. Die gemeinsame Analyse der Wechselwirkungen zwischen den Technologien im zweiten Experimentteil ermöglicht die Synthese von Möglichkeiten, die Modellierungen zu verbessern und die bisherigen Schlussfolgerungen zu schärfen. Das gemeinsame Anliegen des Konsortiums ist hierbei, die Robustheit von Ergebnissen und der für Politik und Gesellschaft abgeleiteten Erkenntnisse zu verbessern. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Bewertung verschiedener Lastausgleichsoptionen. Diese umfassen den Stromaustausch, Energiespeicher, regelbare Kraftwerke, die Abregelung fluktuierender Erzeugung, Lastmanagement sowie die flexible Kopplung zu den Sektoren Wärme und Verkehr. Seitens der RWTH beteiligen sich zwei Institute mit jeweils unabhängig entwickelten Modellen am FlexMex Experiment.

 

Laufzeit

01. Januar 2019 – 31. Dezember 2021

 
 

Förderung

 

Das Projekt FlexMex wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter dem Förderkennzeichen 03ET4077E im Rahmen des Förderaufrufs Modellexperimente für die Systemanalyse (MODEX) vom 01.12.2017 im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, Abschnitt 3.14 Systemanalyse.

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Partner

 
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Forschungsstelle für Energiewirtschaft
  • Reiner Lemoine Institut
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft
  • Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Energiewirtschaft
  • Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung
  • Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH