HiT-Cell

  Lithium-Ionen Zelle

HiT-Cell – Entwicklung einer temperaturstabilen Lithium-Ionen-Zelle

Aktuell verfügbare Batteriezellen erfordern gerade bei Anwendungen mit hohen spezifischen Leistungen eine aufwändige Peripherie für das thermische Management. Das Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung einer Batteriezelle, die mit deutlich weniger Aufwand in Hochleistungsanwendungen integriert werden kann. Dafür werden die inaktiven Komponenten, sowie das Zelldesign der Batteriezelle auf ihre thermische Stabilität hin optimiert ohne die Performance bei niedrigeren Temperaturen negativ zu beeinflussen. Das Ziel ist eine Batteriezelle, die ohne Einschränkungen der Nutzbarkeit bis 65°C betrieben werden kann und deren Integration ins Gesamtsystem weniger Peripherie erfordert.

Kontakt

Moritz Teuber

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Moritz Teuber

Abteilungsleitung Modellierung, Analytik und Lebensdauerprognose

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Mit diesem Projekt sollen neue Anwendungsfelder erschlossen werden, bei denen eine starke Kühlung aus technischen oder ökonomischen Gründen bislang nicht möglich war. Die zentrale Frage dieses Projektes ist daher, wie eine Batteriezelle unter Beachtung der Sicherheit, Lebensdauer und Kosten so gestaltet werden kann, dass keine komplizierte Kühlung benötigt wird. Dabei steht die Stabilität der Lithium-Ionen Batterie (LIB) bei erhöhten Temperaturen und die technische sowie wirtschaftliche Umsetzbarkeit im Fokus des Projektes.

Das Projekt trägt zur Entwicklung einer leistungsfähigen und sicheren Batterie, die durch die Integration einer temperaturstabilen Zelle auf ein aufwändiges und teures Kühlsystem verzichtet, bei. Ein Durchbruch in dieser Technologie wird viele neue Anwendungsbereiche für Batterien erschließen und hat das Potential auf Systemlevel die Kosten durch Einsparung von Peripherie und Komplexität zu senken. Dadurch können deutsche Hersteller elektrifizierter Nutzfahrzeuge wettbewerbsfähige Elektroautos auf dem Markt anbieten. Darüber hinaus wird durch das Vorhaben das Ziel einer nationalen Zellfertigung in Deutschland gestärkt.

 

Laufzeit

01.Januar 2018 bis 31.Dezember 2020

 
 

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung
 
 

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